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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
57
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zuregen. Vergeben Sie mir, wenn ich söge, daß es mir besonderspeinlich ist, auf die Periode zurückzukommen, wo ich wie ein Narrhandelte, und Ein- Herrlichkeit wie" hier hielt er inne-Wie ein Schurke, wollen Sie sagen," sagte Lord Glcnallan,denn als solcher mußte ich Ihnen erscheinen."

Mylord Mylord, ich habe kein Verlangen, Ihre Beichtezn hören," sagte der Alterthümler-

Aber, Sir, wenn ich Ihnen zeigen kann, daß man sich mehran mir versündigte, als ich sündigte daß ich ein über alle Be-schreibung unglücklicher Mann gewesen bin, der in diesem Augen-blick auf ein zu frühes Grab als auf einen Ruhehafen blickt, sowerden Sic mir das Vertrauen nicht versagen, um welches ich zubitten wage, indem ich Ihr Erscheinen in diesem kritischen Au-genblick als einen Wink des Himmels betrachte."

Gewiß, Mylord, ich will mich der Fortsetzung dieser außer-ordentlichen Zusammenkunft nicht ferner widersehen."

Dann muß ich Sie an unser zufälliges Zusammentreffenvor zwanzig Jahren im SchlosseKnockwinnock erinnern, und ichbrauche Ihnen wohl nicht eine Dame ins Gedächtniß znrückzu-rufen, die damals zur Familie dort gehörte "

Die unglückliche Miß Eveline Neville? Mylord ich erinneremich ihrer sehr wohl."

Sie nährten eine Neigung für sie"

Sehr verschieden von denjenigen, mit welchen ich vor- undnachher ihr Geschlecht betrachtete; ihre Sanftmuth, ihr gelehrigesWesen, ihr Geschmack an den Studien, worin ich sie unterwies,fesselten mich mehr an sic, als es sich mit meinem Alter (obwohldies damals noch nicht sehr vorgerückt war,) oder mit der Festig-keit meines Charakters vertrug. Aber ich brauche Ew. Herrlich-keit nicht an die mancherlei Arten zu erinnern, wie Sie sich aufKosten eines unbeholfenen, nur der Wissenschaft lebenden Man-