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für meines Vaters edles Haus entsprossen ist — Siel) hier,"(sie reichte mir eine goldne Nadel,) „nichts, außer Gold, darfGlenallan's Blut vergießen. Dieses Kind ist bereits so gutwie todt, und da du und Teresa allein weiß, daß es lebt, somacht mit ihm, was ihr bei mir verantworten könnt!" Und siewandte sich mit ihrer Wuth von mir, und ließ mich mit derNadel in der Hand stehen. Hier ist sie; dies und der Ringder Miß Neville ist Alles, was ich von meinem übel erworbe-nen Gut behalten habe — denn ich hatte viel Gut erworben.Und sorgsam Hab' ich das Geheimniß bewahrt, aber nicht fürGold oder sonstigen Gewinn."
Ihre lange, knochige Hand hielt Lord Glenallan eine gol-dene Nadel entgegen, von welcher er im Geiste noch das Blutseines Kindes nicderträufeln sah.
„Elende! hattest du das Herz?"
„Ich weiß nicht, ob ich es thun konnte oder nicht. Ichkehrte nach meiner Hütte zurück, ohne den Boden zu fühlen,den ich betrat; aber Teresa und das Kind waren fort — allesLebendige war fort — nichts war geblieben, als der lebloseKörper."
„Und hörtest du nie Etwas von meines Kindes Schicksal?"
„Ich konnte nur rathen. Ich habe Euch Eurer MutterAbsicht gesagt, und ich weiß, daß Teresa ein Teufel war. Sieward nie wieder in England gesehen, und ich habe gehört,sie sei nach ihrer Heimath zurückgegangen. Ein dunkler Vor-hang ist vor das Vergangene gefallen, und die Wenigen, dieEtwas davon gesehen hatten, konnten nur an Verführungund Selbstmord denken. Ihr selbst —"
„Ich weiß — ich weiß Alles," antwortete der Graf.
„Ihr wißt in der That Alles, was ich sagen kann. Undnun, Erbe von Glenallan, könnt Ihr mir vergeben?"
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