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Muth zusammen rafft, um sich einer schmerzlichen Operationzu unterziehen- Darauf gab er ihr ein Zeichen, fortzufahren.
»Ich sage also," begann sie wieder, „daß ich meine Ungnadehauptsächlich der Miß Eveline Neville verdankte, die damalsim Schloß Glcnallan als Tochter eines Verwandten und ver-trauten Freundes Eures Vaters, welcher gestorben war, erzo-gen ward. Es war viel Geheimnißvollcs in ihrer Geschichte;aber wer wagte, mehr zu erforschen, als was der Gräfin selbstzu sagen gefiel? — Alle in Glenallan liebten Miß Neville —Alle, außer zwei — Eure Mutter und ich — wir beide haßten sie-"„Gott! und aus welchem Grunde, da doch nie ein sanf-teres, holderes und liebenswürdigeres Wesen in dieser elen-den Welt lebte?"
„Vielleicht deswegen," erwiederte Elsbeth, „weil EureMutter Alles haßte, was aus Eures Vaters Familie kam —Alles, außer ihn selbst. Der Grund beruhte auf einem Streite,der bald nach ihrer Vermählung zwischen ihnen vorfiel; dieeinzelnen Umstände desselben gehören nicht hieher. Doch, ja,ohne Zweifel haßte fie Eveline Neville, als fie bemerkte, daßeine wachsende Zuneigung zwischen Euch und dem unglückli-chen jungen Mädchen entstanden war! Ihr müßt Euch erin-nern, daß der Gräfin Mißfallen anfangs nicht weiter ging,als daß sie eine kalte Abneigung äußerte — zum wenigstenließ sich nichts weiter bemerken; aber im Lauf der Zeit artetees in solche offenbare Gewaltthat aus, daß Miß Neville eineZuflucht auf Schloß Knockwinnock bei Sir Arthur's Gemahlinsuchen mußte, die (Gott segne fie!) damals noch lebte "
„Du brichst mein Herz, indem du diese Umstände aufzählst— doch fahre fort, und meine gegenwärtige Qual möge beider Buße für das unfreiwillige Verbrechen in Rechnung kommen!"„Sie war seit einigen Monaten abwesend," fuhr Els-