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9 (1851) Der Alterthümler
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um nichts unerklärt zu lassen, mit den Begräbnißgebräuchender alten Skandinavier begonnen, als ihn sein Neffe in ei-nem Vortrage über das Alter der Grabhügel unterbrach, umzu bemerken, daß eine große Seemöve, die sie umkreiste, schonzweimal schußrecht gekommen sei- Dieser Mißgriff ward aner-kannt und vergeben, und Oldbuck fuhr in seiner Erläuterung fort.

Dies sind Umstände, womit du dich ganz vertraut ma-chen mußt, mein lieber Hcktor; denn bei den seltsamen Er-eignissen des gegenwärtigen Krieges, wo jeder Winkel Euro-pa's aufgestört wird, kann man nicht wissen, wo man deinenDienst in Anspruch nehmen wird. Würdest du z. B. nachNorwegen, nach Dänemark, oder nach irgend einem Theiledes alten Skanicns oder Skandinaviens, wie wir es nennen,gerufen, so könnte nichts bequemer für dich sein, als wenn duimmer an den Fingern die Alterthümer und die Geschichte die-ses alten Landes, dieser olllcina gentium, dieser Mutter desneuern Europa, dieser Amme jener Helden hersagen könntest,Die ernst begannen, stark ertrugenUnd lächelten im Tod!

Wie erhebend wär's z. B dich nach einem beschwerlichen Marschein der Nähe eines Runendenkmals zu finden und zu entdecken, daßdu dein Zelt neben dem Grabe eines Helden aufgeschlagcn habest!"

Ich glaube beinah, Sir, unser Tisch würde besser bestelltsein, wenn wir in der Nähe eines guten Hühnerhofs lagerten."

Ach, das heißt nun so reden! Kein Wunder, daß dieTage von Cressy und Agincourt vorüber sind, da die Achtung füralte Tapferkeit in der Brust des britischen Kriegers erstarb."

Keineswegs, ganz und gar nicht- Ich darf wohl sa-gen, daß Eduard und Heinrich und die übrigen Helden, zuerstan ihr Mittagsbrod dachten, eh' sie an die Untersuchung ei-nes alten Grabsteins dachten. Aber gewiß, wir sind keines-