Bauern begleitet, so kann ich sie nur billigen, Caxon. Sie rührtaus alter Zeit her und ist tief in den Begriffen wechselseitigerHilfleistuug und Abhängigkeit zwischen dem Herrn und dem Be-bauer des Bodens begründet. Und ich muß sagen, darin hatdas Lchensystem (so wie auch in seiner Artigkeit gegen das Weibs-volk, worin es nur zu weit ging), darin hat das Fendalwcsendie Härte der klassischen Zeiten gemildert und gemäßigt- NieHort man, Caxon, daß ein Spartaner die Leiche eines Helotenbegleitet habe. Dagegen möcht' ich darauf schwören, daß Johnvon Girnell — Sic hörten doch von ihm, Caxon?"
„Ja wohl, Sir," antwortete Caxon; „Niemand kann lang'in Ihrer Gesellschaft gewesen sein, ohne von diesem Gentle-man gehört zu haben."
„Nun," fuhr der Altcrthümlerfort, „ich wollte dranfwettcn,daß hier auf dem Gebiete der Mönche kein Kvlbenkerl, keinLeibeigner, kein Bauer oder nseriptns gfielme gestorben sei, denJohn von Girnell nicht hübsch anständig hätte beerdigen lassen."
„Ja; aber wenn Sic erlauben, man sagt, er habe mehrmit Kindtaufen, als mit Begräbnissen zu thun gehabt. Ha, ha,ha!" — Caxon lachte laut, als er diese Bemerkung machte.
„Gut, Caxon! sehr gut! ei, Sic sind diesen Morgen rechtwitzig "
„Und überdies," fügte Caxon, durch seines Patrons Bei-fall ermuthigt, noch pfiffig hinzu, „überdies sagt mau, diekatholischen Priester jener Zeit hätten etwas dafür bekommen,wenn sie mit zur Leiche gingen."
„Richtig, Caxon, richtig wie mein Handschuh! beiläufig ge-sagt, ich glaube, diese Redensart rührt von der Gewohnheit her,einen Handschuh zum Zeichen unverletzlicher Treue zu verpfän-den. Richtig, sag' ich, wie mein Handschuh, Caxon. Aber wirvon der protestantischen Religion haben das größere Verdienst,