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manns, dem er gegenüber stand, zeigte dagegen, wie wenigRcichthum, Macht und selbst die Vortheile der Jugend aufdas Einfluß haben, was dem Geiste Ruhe und dem KörperFestigkeit gibt.
Der Graf empfing den alten Mann in der Mitte des Ge-machs, und nachdem er seinem Diener befohlen hatte, nachder Gallerie zurück zu gehen und Niemand in das Vorzimmerzu lassen, bis er die Glocke ziehen werde, wartete er mit un-ruhiger und banger Ungeduld, bis er gehört hatte, wie sicherst die Thür seines Gemachs und dann auch die des Vor-zimmers schloß und zugeklingt war. Als er sich so überzeugthatte, daß kein Lauscher in der Nähe sei, trat Lord Glenallandicht vor den Bettler -in, den er wahrscheinlich für einen ver-kleideten geistlichen Ordensbruder hielt, und sagte in hastigem,doch bebendem Tone: „Im Namen Alles dessen, was unsrerReligion das Heiligste ist, sagt mir, ehrwürdiger Vater, wasich von einer Mittheilung zu erwarten habe, die durch einZeichen eingelcitet wird, welches mit so schrecklichen Erinne-rungen im Zusammenhänge steht?"
Der alte Mann, betroffen über ein Benehmen, welches sosehr verschieden von dem war, war er von dem stolzen undmächtigen Edelmann erwartet hatte, wußte kaum, wie er ant-worten und wie er ihn aus dem Jrrthum bringen solle. —„Sagt mir," fuhr der Graf in einem Tone fort, der immerzitternder und ängstlicher wurde, „sagt mir, ob Ihr kommt,mir zu melden, daß Alles, was gethan wurde, um eine soschreckliche Schuld zu sühnen, zu wenig war und zu geringfür das Unrecht, und wollt Ihr mir eine neue und wirksamereWeise strenger Buße angeben? — Ich bebe nicht davor, Va-ter — lieber laßt mich die Strafe für mein Verbrechen hieram Leibe erdulden, als später an der Seele!"