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9 (1851) Der Alterthümler
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kommen, und das ist der Grund, warum ich zuvor nie hier-her kam."

Still, still," sagte Francie,laß den Floh ruhen! kannstihn noch zeitig genug verjagen! Jetzt komm mit mir und ichwill dir was besseres geben, als diesen Rindsknochen, Freund."

Nachdem er darauf ein vertrauliches Wort mit dem Pfört-ner gesprochen, (dessen Einwilligung er wahrscheinlich erbat,)und nachdem er gewartet hatte, bis der Almosenpfleger mitlangsamen, feierlichen Schritten wieder in's Haus gegangenwar, führte Francie Macraw seinen alten Kameraden in denSchloßhof zu Glenallan, dessen düstere Pforte oben mit einemgroßen Wappen geschmückt war, worin der Heraldiker, wiegewöhnlich, die Sinnbilder menschlichen Stolzes und mensch-licher Nichtigkeit vermischt angebracht hatte; es war das Fa-milienwappen der Gräfin mit seinen zahlreichen Feldern undumgeben von den verschiedenen Schildern ihrer väterlichenund mütterlichen Verwandtschaft, untermischt mit Sensen, Stun-dengläsern, und andern Symbolen der Sterblichkeit, die Allesgleich macht. Macraw führte seinen Freund so schnell alsmöglich über den weiten, gepflasterten Schloßhof, bis er mitihm durch eine Scitenthür in ein kleines Gemach nahe bei derBedientenstube kam, welches er, da er dem Grafen Glenallanpersönlich aufwartete, sein eigen nennen konnte. Kalte Kücheverschiedener Art, starkes Bier und selbst ein Glas Brannt-wein herbeizuschaffen, war für eine so wichtige Person wieFrancie nicht schwierig, welcher, beim Bewußtsein seiner Würde,doch die nordische Klugheit nicht cingebüßt hatte, die ein gu-tes Einvcrständniß mit dem Kellner empfahl. Unser Bettlcr-gesandte trank Ale und sprach von alten Geschichten mit sei-nem Kameraden, bis er, da kein Gegenstand der Unterhaltung

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