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9 (1851) Der Alterthümler
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des Begräbnisses fort sind, so wollen wir Ihnen bei mir ein Bett'zurecht machen, und wir können auch sehen, ob Edie in der Scheuneist. Zwei wilv aussehende Kerls verließen allerdings die alte Kirche,als wir mit dem Leichnam ankamcn, das ist gewiß; und der Prie-ster, der es nicht gern hat, wenn ein Ketzer unfern kirchlichen Cere-monien zusieht, schickte ihnen zwei von unfern reitenden Beglei-tern nach; daher werden wir wohl noch etwas von ihnen erfahren-"

Mit diesen Worten legte die freundliche Gestalt mit Hilfeder stummen Person, die des Försters Sohn war, den Mantelab und machte sich bereit, Dousterswivel nach dem Platze derRuhe zu geleiten, welche der Adept so sehr bedurfte.

Ich werde mich Morgen an die Obrigkeit wenden," sagteer;oder ich will das Gesetz gegen all' diese Menschen anrusen."

Während er so Worte der Rache gegen die Ursache seinesMißgeschicks murmelte, hinkte er aus den Ruinen hervor, unter-stützt von Ringan und dessen Sohne, deren Beistand seinerSchwäche wegen sehr nöthig war.

- Als sie nun das Kloster verlassen, und die Wiese, auf wel-cher es stand, erreicht hatten, konnte Dousterswivel sehen, wiedie Fackeln, die ihn so sehr beunruhigt hatten, sich in unregel-mäßigem Zuge aus den Ruinen entfernten, während ihr Licht,gleich dem des igni8 1stnu8, an den Ufern des Sees schim-merte. Nachdem sic sich eine kurze Strecke auf dem Pfade fort-bewegt hatten, waren sie auf einmal erloschen.

Bei solchen Gelegenheiten löschen wir immer die Fackeln amheiligen Kreuz-Brunnen aus," sagte der Förster zu seinem Gaste;und daher bot sich für Dousterswivel kein sichtbares Zeichen derProzession mehr dar, obwohl er noch den fernen und mehr undmehr abnehmenden Schall der Roffeshufe in der Richtung ver-nehmen konnte, welche die Leidtragenden eingeschlagen hatten.