„Das habe ich eben nicht so streng gesagt. Ich verlangteblos, daß er gegenwärtig sei, wenn wir suchen, und daß eruns währenddem nicht verlasse. — Ich furchte, er hat die herr-schende Gewalt; und was auch immer jetzt in St. Ruth ver-borgen sein mag, es könnte verschwinden, ehe wir dorthinkommen."
„Gut, meine Herrn," sagte Dousterswivel unmuthig, „ichwill keine Umstände machen, mit Ihnen zu gehen; aber ichsage Ihnen voraus, Sie werden nicht mehr finden, als wasSie eben so gut zwanzig Schritt von Ihrer eigenen Thürfinden könnten."
„Das wollen wir nach Kräften untersuchen," sagte derAlterthümler; des Baronets Wagen fuhr vor und Miß War-dour erhielt von ihrem Vater die Weisung, sie solle in Monk-barns bleiben, bis er von einer Spazierfahrt zurückkehrenwürde. Die junge Dame wußte nicht recht, wie fie diese Wei-sung mit den Mittheilungen vereinbaren solle, die doch ver-muthlich zwischen Sir Arthur und dem Alterthümler stattge-funden hatten; sie war aber für den Augenblick genöthigt ineinem unbehaglichen Zustande der Ungewißheit zu bleiben.
Die Fahrt der Schatzgräber war traurig genug. Dousters-wivel verharrte in mürrischem Schweigen, indem er zugleichüber seine getäuschte Erwartung und die drohende Strafenachsann- Sir Arthur, dessen goldne Träume schon im Schwin-den begriffen waren, überblickte im düstcrn Bilde die nahen-den Mißlichkeiten seiner bedrängten Lage. Oldbuck, welchereinsah, daß seine Einmischung in des Nachbars Affairen weitgenug gegangen sei, um dem Baronet gerechte Ansprüche aufthätigen und wirksamen Beistand zu geben, erwog traurig,bis zu welcher Ausdehnung er wohl seine Börse werde öffnenmüssen. Indem sich nun so jeder in seine eignen, unangeneh-