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und seine Geisteskraft bedeutend hob, welche beim ersten Anblickdes Unglücks betäubt worden war. Er überlegte, daß einegefährliche Wunde ja noch keineswegs tödtlich sein müsse; daßer von dem Orte geeilt war, bevor der Wundarzt noch eineMeinung über Capitain M'Jntpre's Zustand geäußert hatte;und daß er auf Erden Pflichten zu erfüllen hätte, die, sollteauch der schlimmste Fall eingetreten sein, wofern sie seinenSeelenfrieden und sein schuldloses Bewußtsein nicht Herstellenkönnten, doch Grund genug wären, sein Dasein zu ertragenund es einer nützlichen Thätigkeit zu widmen.
Dies waren Lovel's Empfindungen, als die Stunde nahte,wo es, Edic's Berechnung gemäß, (der, nach seiner eignen Weisedie Himmelskörper beobachtend, die Hilfe keiner Taschenuhrnöthig hatte,) die rechte Zeit war, ihr Versteck zu verlassenund sich an den Strand zu begeben, um Leutnant Taffrill'sBoot, der Verabredung gemäß, zu erwarten-
Sie gingen durch den nämlichen Gang zurück, der sie zu desPriors geheimem Beobachterposten geführt hatte, und als sie ausder Grotte in den Wald traten, verkündigten die Vögel, die zuzwitschern und zu singen begannen, daß der Morgen anbrechenwolle. Dies ward durch das Licht und die glänzenden Wolkenbestätigt, die über dem Meere erschienen, sobald die Beiden ausdem Buschholzc traten und eine Uebersicht des Horizontes ge-wannen. Die Morgenstunde, die eine Freundin der Musen seinsoll, hat diese Meinung wahrscheinlich der Wirkung zu ver-danken, welche sie auf Herz und Geist der Menschen äußert.Selbst denen, die, gleich Lovel, eine schlaflose und angstvolleNacht zubrachten, bringt der Morgenhauch neue Kraft undstärkt Geist und Körper. Mit erneuerter Munterkeit und Kraftging daher auch Lovel, geführt von dem treuen Bettler, überden thauigen Boden, welcher den Wald von St. Ruth, so