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9 (1851) Der Alterthümler
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seinem schwarzen Streitroffe Aber wollen Sie das Alleswirklich nicht sehen?"

Ei, ich bin nicht furchtsam," antwortete der Baronct,wenn nur nicht ich meine, manchmal geschieht ein großesUnglück bei solchen Gelegenheiten."

Pah! Unglück? durchaus nicht! zuweilen, wenn derKreis nicht gehörig geschloffen ist, oder wenn sich der Zuschauerfürchtet und das Schwert nicht fest und gerade gegen ihn hält, sonimmt der große Jäger seinen Vortheil wahr, zieht den Beschwö-rer aus dem Kreise und würgt ihn. Das geschieht bisweilen."

Nun denn, Dousterswivcl, bei allem Vertrauen auf mei-nen Muth und Ihr Geschick, wollen wir doch diese Sache unter-lassen und an unser Nachtgcschäft gehen."

Von ganzem Herzen, mir ist es ganz einerlei und ist auchgerade die rechte Zeit. Halten Sie doch das Schwert, bis ichdie Spähne angezündet habe."

Dousterswivcl zündete nun einen kleinen Haufen Spähne an,welche mit einigen harzigen Substanzen bestrichen waren, damit siestärker brennen möchten; und als sich die Flamme hoch cmporhobund mit ihrer kurzwährenden Gluth die Ruinen rings erleuchtete,warf der Deutsche eine Hand voll Räucherwerk hinein, welches ei-nen starken und durchdringenden Geruch verbreitete. Der Beschwö-rer und sein Schüler waren beide davon so ergriffen, daß sie nachKräften husteten und niesten; und als der Rauch um die Pfeilerdes Gebäudes zog, und jede Spalte durchdrang, da brachte erdieselbe Wirkung bei Lovel und dem Bettler hervor.

War das ein Echo?" sagte der Baronet, überrascht durchden von oben kommenden Wiederhall;oder," dabei drängte ersich dicht an den Adepten,könnt' cs der Geist sein, von demSie sprachen? verspottet er etwa unsere Bemühung um seinenverborgenen Schatz?"