„Vielleicht nicht; und deßhalb, da ich die Hitze meines Freun-des M'Jntyre in solchen Fällen kenne, fühle ich mich sehr ge-neigt, den Friedensstifter zu machen. Das höchst ehrenhafteund anständige Benehmen Mr. Lovel's muß Jedermann wün-schen lassen, ihn jede Zweideutigkeit nnd Verläumdung Nie-derschlagen zu sehen, welche jeden zu begleiten pflegt, dessenVerhältnisse nicht genau bekannt sind. Wenn Sie mir er-laubten, in freundschaftlicher Vermittelung dem CapitainM'Zntprc Ihren wirklichen Namen mitzutheilen, denn wirdürfen wohl vermuthen, daß Lovel ein angenommener — "
»Entschuldigen Sie mich, Sir, aber ich kann die Vermitte-lung nicht gestatten "
„Oder wenigstens," sagte Lesley, fortfahrend, „daß es nichtder Name ist, durch welchen sich Mr. Lovel stets auszeichnete —Wenn Mr. Lovel die Güte haben will, diesen Umstand zu er-klären, was er, meiner Meinung nach, thun sollte, um sichselbst Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, so will ich für diefreundschaftliche Ausgleichung dieser unangenehmen Sachestehen."
„Das soll heißen, Mr. Lesley, wenn ich mich herablasse,Fragen zu beantworten, die kein Mensch zu machen berechtigt ist,und die mir jetzt unter Androhung der Strafe von Seiten des Capi-tainS M'Jntyre vorgelegt werden, so will sich Capitain M'Jntyrehcrablaffen, zufrieden zu sein ? Mr. Lesley, ich habe nur noch einWort über die Sache zu sagen. Ich zweifle nicht, daß mein Geheim-niß, wenn ich eines hätte, Ihrer Ehre völlig sicher anvertraut wer-den könnte, aber ich fühle mich nicht berufen, die Neugier irgendeines Andern zu befriedigen. Capitain M'Jntyre traf mich ineiner Gesellschaft, welche an sich aller Welt als Bürgschaft geltenkonnte, vorzüglich aber hätte sie ihm als solche gelten sollen, daß