lungen, seine Sprache, sein Betragen, alles gehört einemGentleman an."
Lovel hatte inzwischen seine Brieftasche zur Hand genom-men und einen Brief herausgesucht, den er, nachdem er dasCouvert abgezogen, M'Zntpre cinhändigte- „Sie kennen wahr-scheinlich des Generals Hand — allerdings sollt' ich diese über-triebenen Ausdrücke seiner Achtung nicht vorzeigen." Der Briefcinhielt einige schmeichelhafte Complimente für einen Dienst,den der betreffende Qfficier kurz zuvor geleistet. CapitainM'Zntpre konnte, als er den Brief überflog, nicht läugnen,daß er von des Generals Hand sei, bemerkte aber trocken, alser ihn zurückgab, daß die Adresse fehle. „Die Adresse, Capi-tain M'Zntpre," antwortete Lovel in gleichem Tone, „stehtIhnen zu Diensten, wenn Sie Lust haben, darnach zu fragen."
„Ich werde nicht ermangeln, das zu thun," erwiederte derKrieger.
„Ei, ei," rief Oldbuck, »was soll das Alles bedeuten? —Laßt Eure Zänkerei, Ihr jungen Herrn. Seid Ihr aus demKriege gekommen, um häuslichen Zwist in unserm friedlichenLande zu erregen? Gleicht Ihr nicht den Fleischerhunden, die,sobald der Ochse entfernt ist, übereinander selbst herfallen, sichgegenseitig würgen und ehrlichen Leuten, die dabei stehen, andie Beine fahren?"
Sir Arthur hoffte, wie er sagte, die jungen Herren würdensich nicht so weit vergessen, um sich über einen so geringenGegenstand, als die Rückseite des Briefes ist, zu erhitzen.
Beide Gegner verläugneten jede derartige Absicht und ver-sicherten mit erhitzten Wangen und flammenden Augen, sie wärennie in ihrem Leben kälter gewesen- Aber eine schwüle, un-muthige Stimmung herrschte in der ganzen Gesellschaft; mansprach in der Folge nur allzuviel, um den Regeln der Gesellig-