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Bildwerk; die Seitenwände wurden von leichten Bogen getra-gen, deren luftige Säulen frei der Mauer gegenüber standen und,mit Laubwerk und andern Zierrathen geschmückt, dem GebäudeAbwechselung und Leichtigkeit gaben. Das Dach und das west-liche Ende der Kirche waren völlig zerstört, doch schien das letz-tere die eine Seite eines viereckigen Platzes gebildet zu haben,wovon zwei andre von den Klostergebäuden und die vierte vomGarten sormirt wurde. Diejenige Seite dieser Gebäude, dieden Bach überragte, war zum Theil auf einem steilen und ab-schüssigen Felsen erbaut; der Ort nämlich hatte gelegentlich auchkriegerischen Zwecken gedient und war, während der Kriege un-ter Montrose mit vielem Blutvergießen genommen worden. DerBoden, den früher der Garten einnahm, war noch durch einigeObstbäume bezeichnet. In größerer Entfernung von dem Gebäudesah man einzelne Eichen, Buchen und Nußbäume, die eine bedeu-tende Größe erreicht hatten. Den übrigen Raum zwischen demBerge und den Ruinen bedeckte ein grüner Rasenplatz, den dietägliche Weide der Schafe besser in Ordnung hielt, als wenner der Sichel und Harke unterworfen gewesen wäre. Die ganzeScene athmete eine Ruhe, die zum Herzen sprach, ohne eintönigzu sein. Das dunkle, tiefe Becken, worin der klare, blaue Seeruhte, der die aus seiner Oberfläche wachsenden Wasserlilien unddie Bäume, die hier und da ihre Aeste übcr'S Ufer streckten, ab-spiegelte, bildete einen schönen Gegensatz zu der Eile und demToben des Baches, welcher aus dem See hervorbrach, als wolleer der Haft entspringen, und dann in's Thal hinab stürzte, indemer um den Fuß des Felsen rauschte, auf welchem die Ruinen lagen,wobei er sprudelnd und schäumend mit jedem Stein kämpfte,der seinem Laufe im Wege stand. Ein ähnlicher Contrast warzwischen der ebenen grünen Matte, worauf die Ruinen standen,und den hohen, einzeln darauf stehenden Waldbäumen sichtbar,