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änderung, die mit seinem Aeußern stattgefunden hatte. Wan-gen und Stirn waren geisterbleich, außer wo ein runder Fleckvon hektischer Röthe einen starken und verdächtigen Kontrastbildete, — ganz verschieden von der vollkommen gesundenund kräftigen Gesichtsfarbe, welche früher sein Antlitz schmückteund etwas bräunte- Oldbuck bemerkte, daß die Kleidung, dieer trug, zu einem Traueranzug gehörte, und ein Rock von dernämlichen Farbe hing über einem Stuhl in der Nähe. Alsder Antiquar cintrat, stand Lovel auf, trat vorwärts und hießihn willkommen-
„DaS ist freundlich von Ihnen," sagte er, ihm die Handdrückend und herzlich für den Besuch dankend; „das ist rechtfreundlich und kommt einem Besuche zuvor, womit ich Sie be-lästigen wollte — Sie müssen wissen, daß ich seit Kurzem einReiter geworden bin."
„Ich hörte das von Mrs. Hadoway. Ich hoffe nur, meinlieber junger Freund, daß Sie ein ruhiges Thier bekommenhaben. Ich kaufte selber einmal eins ohne langen Handel vonbesagtem Gibbie Gehleicht, und das Thier rannte mit mireine Stunde weit einer Koppel Hunde nach, mit denen ich sowenig zu thun hatte, wie mit dem Schnee vom vorigen Jahre,und nachdem ich wahrscheinlich der ganzen Jagdgesellschaftunendlichen Spaß gemacht hatte, war das Thier so gut undsetzte mich in einem trockenen Graben ab- Ich hoffe, das Ihreist mehr friedlicher Natur?"
„Wenigstens hoff' ich, daß wir unsre Ercursionen nach einembessern Plane wechselseitigen Einverständnisses machen werden."
„Das heißt so viel, als Sie halten sich für einen gutenReiter?"
„Ich möchte mich nicht gern," antwortete Lovel, „als einenschlechten bekennen."