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9 (1851) Der Alterthümler
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gefunden haben, werden Sie Fairport doch wohl nicht so ge-schwind verlassen, als Sie erst beabsichtigten?"

Wenn ich nun Ihre Frage durch eine andere beantwor-tete," crwiederte Lovel,und Sie fragte, was Sie von Träu-men halten?"

Von Träumen, ei Sie närrischer Mann! was sollt'ich von ihnen halten, außer daß es Täuschungen der Einbil-dungskraft sind, wenn Vernunft ihr die Zügel schießen läßt? Ich kenne keinen Unterschied zwischen ihnen und den Ge-sichten des Wahnsinns in beiden Fällen stürzen die führer-losen Rosse mit dem Wagen hinweg, nur daß auf dem einender Kutscher betrunken, ans dem andern aber schlafend ist.Was sagt unser Markus TullinS? 8i inssnorum vi8is 1iäe8non K8t Imbenüa, cur creüutur 8omnientium vi8i8, guse mul-to etism perturlmtiora 8»nt, non intellj^o."

Ja, Sir, aber Cicero sagt auch, wer den ganzen Tagüber den Speer werfe, müsse das Ziel doch einigemal treffen;so kann, unter dem Gewühl nächtlicher Träume, wohl aucheiner Vorkommen, der mit künftigen Ereignissen im Zusam-menhang steht."

Ja das soll heißen, Sie haben das Ziel nach ihrereignen weisen Meinung getroffen? Gott! Gott! wie ist dieseWelt der Thorheit anheimgegeben! Gut, ich will einmal dieKunst der Traumdcuterci gelten lassen ich will ihr einmalGlauben schenken und sagen, es sei ein neuer Daniel aufge-standcn, um Träume zu erklären, wofern Sic mir darthunkönnen, daß der Ihrige Ihnen eine gescheidte Handlungsweisevorgezeichnet hat."

Dann sagen Sie mir," antwortete Lovel,warum, alsich überlegte, ob ich ein, vielleicht zu rasch begonnenes Unter-nehmen fortsetzen solle, warum ich da in letzter Nacht träumte,