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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
173
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Ich bin in großer Verlegenheit, Mr. Lovel," erwiedertedie junge Dame,durch Ihre ich möchte nicht gern ein zustrenges Wort brauchendurch Ihre schwärmerische und hoff-nungslose Beharrlichkeitum Ihrer selbst willen muß ich Sieauffordern, die Ansprüche zu erwägen, die Ihre Heimath aufIhre Talente hat; daß Sie nicht auf müßige und träumerischeWeise einer übelangebrachten Neigung nachhängend, die Zeitverschwenden, die, durch nützliche Thätigkeit wohl angewandt,den Grund zu künftiger Auszeichnung legen sollteich bitteSie dringend, einen männlichen Entschluß zu fassen"Genug, Miß Wardour ich sehe deutlich, daß"Mr. Lovel, Sie sind verletzt und, glauben Sie, ichnehme Theil an dem Schmerz, den ich verursache aber kannich, um gerecht gegen mich und redlich gegen Sie zu sein, an-ders handeln? Ohne meines Vaters Zustimmung wcrd'ich nie die Bewerbungen eines Mannes begünstigen; und wiegänzlich unmöglich cs ist, daß er die Auszeichnung, womitSie mich beehren, erkenne, das sollten Sie selbst schon wissen in der That"

Nein, Miß Wardour," antwortete Lovel, im Tone leiden-schaftlicher Bitte;gehen Sie nicht weiter ist es nicht ge-nug, daß Sie jede Hoffnung hinsichtlich unsrer jetzigen Ver-hältnisse gänzlich vernichten? fassen Sie keine weiternEntschließungen warum wollen Sie mir vor der Zeit schil-dern, wie Ihr Benehmen sein würde, wenn Sir Arthur'sBedenklichkeiten beseitigt werden könnten?"

Das ist in der That undenkbar, Mr. Lovel," sagte MißWardour;denn es ist unmöglich, sie zu beseitige»; und ichwünsche nur, als Ihre Freundin, die Ihnen zugleich für ihreigenes und ihres Vatcrs Leben verpflichtet ist, Sie zu ver-mögen, diese unglückliche Neigung zu unterdrücken ein