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neulich thaten, als Sie am Strande mit ihm gingen, wo ichsie beide sah und auch hörte, obwohl mich Niemand bemerkte-Seien Sie freundlich mit dem jungen Mann, denn er liebtSie wirklich, und nur ihm, auf keinerlei Weise aber mir, ver-danken Sie's, daß Sir Arthur und Sie gestern gerettet wurden."
Diese Worte sprach er mit leiser, aber fester Stimme, undging, ohne eine Antwort abzuwarten, nach einer nieder» Thür,die nach den Bedientenzimmern führte- So verschwand erim Hause.
Miß Wardour verblieb einige Augenblicke in der Stellung,in welcher sie die letzte Rede des alten Mannes angehört hatte,nämlich gegen den Fensterstock gelehnt, und sie war nichtfähig, über einen so zarten Gegenstand ein einziges Worthervorzubringen, bis ihr der Bettler aus dem Gesicht war.In der That war es schwierig, einen Entschluß zu fassen.Daß sie eine Zusammenkunft und geheime Unterredung mitdiesem jungen und unbekannten Fremden gehabt hatte, sollteeiner Person als Geheimniß bewußt sein, einer Person, dieeine junge Dame wohl am wenigsten zum Vertrauten wäh-len mochte; der Gnade eines Menschen war ihr Geheimnißüberlassen, welcher in der ganzen Gegend als Schwätzer vonProfession galt — Grund genug, um sie ernstlich besorgt zumachen. Sie hatte allerdings keinen Grund, zu vermuthen,daß der alte Mann absichtlich ihre Gefühle verletzen, oder siegeradezu beleidigen werde; aber schon daß er sich die Freiheitnahm, über einen solchen Gegenstand zu sprechen, zeigte, wassich ohnehin erwarten ließ, einen gänzlichen Mangel an Zart-gefühl; sollte er nun Lust bekommen, irgend etwas zu thunoder zu sagen, dann konnte natürlich ein so entschiedener Ver-ehrer der Freiheit auch nicht im geringsten Bedenken tragen,seiner Laune zu folgen. Dieser Gedanke machte sie so un-