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deutschen Worten: Kunst macht Gunst, das heißt, Geschickoder Klugheit wird, indem sie unsre natürlichen Talente undAn-lagen in Thätigkcit setzt, uns Gunst und Schutz verschaffen, selbstwo Vorurthcil und Unwissenheit hinderlich sein sollten."
„Und dies," sagte Level nach kurzem gedankenvollen Schwei-gen, „dies also ist die Bedeutung dieser deutschen Worte?"
„Allerdings — Sie sehen, wie gut sle für ein Bewußtsein in-ner» Werthes und für die Ausübung einer nützlichen und ehren-werthen Kunst passen. — Jeder Buchdrucker in jenen Tagenhatte, wie ich Ihnen bereits sagte, seinen Waylsprnch, seine De-vise, wie man es nennen kann, auf gleiche Weise, wie die mann-hafte Ritterschaft jener Zeit, welche Kampfspiele und Turnireübte. Mein Ahnherr war so stolz auf seinen Wahlsprnch, als hätteer ihn auf einem siegreichen Schlachtfelde entfaltet, obwohl erVerbreitung von Kenntnissen, nicht aber Blutvergießen, bezeich-nete. Und gleichwohl existirt eine Familiensage, welche versichert,er habe ihn in Folge eines romantischern Vorfalls gewählt."
„Und wie verhielt es sich wohl damit, Sir?" fragte derjunge Freund.
„Nun, es beeinträchtigt eigentlich meines achtbaren Vorfah-ren Ruf hinsichtlich der Klugheit und Weisheit ein wenig — 8scksemel inssnivimus omnes — jeder ist einmal ein Narr gewesen.Man sagt, daß mein Vorfahr während seiner Lehrzeit bei einemNachkommen des alten Fust, den die Volkssage unter dem Na-men Fanstus zum Teufel schickte, eine Neigung zu einem un-nützen Weibsbild, der Tochter seines Herrn, Namens Bertha,faßte. Sie wechselten Ringe, oder nahmen eine ähnliche thvrichteCeremonie vor, wie es bei solch kindischen Gelegenheiten, wieeiner Verlobung, üblich ist, und Aldobrand trat nun seine Reisedurch Deutschland an, wie es einem wackern „Handwerker"ziemte. Es war nämlich zu jener Zeit Gewohnheit der Künstler