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tete. Als der Mann näher kam, schien er seine Gestalt zuverändern. Das Jägerhorn ward zu einem mit messingenenBuckeln beschlagenen Buche; die Jägermühe verwandelte sichin eine Pelzkappe, wie sic Rembrandt's Bürgermeister schmückt.Die flamändische Tracht blieb, aber seine Züge nahmen, nichtmehr von dem Eifer der Jagd aufgeregt, ein drohendes, ern-stes und festes Wesen an, wie cs sich für den ersten Besitzervon Monkbarns, der Schilderung gemäß, die Lovel von sei-nem Nachkommen am Abende erhalten hatte, recht wohl paßte.Während diese Verwandlung stattfand, schwand die tobendeMenge auf der Tapete vor der Phantasie des Träumers,welche nun ausschließlich auf die einzelne vor ihm stehende Per-son gerichtet war. Lovel strebte, diese furchtbare Person miteiner für solche Fälle paffenden Beschwörungsformel anzu-reden; aber seine Zunge versagte, wie gewöhnlich in schreck-lichen Träumen, den Dienst, und haftete, wie gelähmt, amGaumen. Aldobrand hob den Finger empor, als wolle erdem Gaste, der sich in dies Zimmer gedrängt hatte, Schwei-gen auferlegen, und begann bedächtig den würdigen Bandaufzuschlagen, den er in der linken Hand hielt. Als dies ge-schehn war, blätterte er eilig einige Augenblicke darin, richtetedann seine Gestalt in ihrer vollen Länge empor, hielt dasBuch mit der linken Hand in die Höhe und deutete auf eineStelle auf der anfgeschlagenen Seite. Obwohl unserm Träu-mer die Sprache unbekannt war, so haftete sein Blick undseine Aufmerksamkeit doch begierig auf der Zeile, welche ihmder Mann bemerklich machen zu wollen schien; diese Worteschienen von einem übernatürlichen Lichte zu glänzen und präg-ten sich seinem Gedächtnisse fest ein. Als der Geist sein Buchschloß, schien eine liebliche Musik das Gemach zu durchtönen— Lovel fuhr empor und ward vollkommen munter. Die