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ist unterzeichnet vom König zu Westminster, am siebenten Tagedes Januar, 4. v. ein tausend sechshundert und zwölf — oderdreizehn. Es ist nicht nöthig, die Zeugen aufzuzählen."
„Lieber möcht' ich," sagte Lovel, dessen Ncngier rege ge-worden war, „lieber möcht' ich Ihre Meinung über die Artund Weise hören, wie die Urkunde wiedergefunden ward."
„Nun, wenn ich einen Bürgen für meine Sage brauchte, sokönnt' ich mich wohl auf den heiligen Augustin berufen, welchererzählt, wie seinem Sohne eine verstorbene Person erschienen sei,die jenem anzeigte, wo er die vermißte Quittung über eine be-reits bezahlte Schuld finden werde. Ich will aber lieber demLord Bacon beistimmen, welcher sagt, daß die Einbildungskraftmit dem Wunderglauben immer Hand in Hand gehe. Es wurdeda immer so ein eitles Märchen von der Stube erzählt, wie sienämlich der Geist Aldobrand Oldenbnck's besucht habe, welchermein Groß-Groß-Groß-Großvater war — es ist eine Schandefür unsre Sprache, daß wir kein besseres Wort haben, um einenVerwandtschaftsgrad zu bezeichnen, von dem wir so häufig zureden veranlaßt werden! — Aldobrand mar ein Fremder undging in seiner Nationaltracht, von welcher die Sage eine genaueBeschreibung aufbewahrt hat; und es gibt wirklich noch einenHolzschnitt von ihm, den man dem Reginald Elstracke zuschreibt,wie er die Presse mit eigner Hand regiert, indem er gerade mitdem Druck seiner seltenen Ausgabe der Augsburgischen Confes-sion beschäftigt ist. Er war Chemiker und eben so auch ein gu-ter Mechaniker, und zu jener Zeit reichte eines dieser Talentehier zu Lande schon hin, um einen Menschen mindestens zu einemder weißen Kunst Kuüdigen zu stempeln. Der abergläubischealte Stadtschreiber hatte dies alles gehört, glaubte es auchwahrscheinlich, und im Schlafe trat ihm nun daS Bild meinesAhnen vor die Augen und erweckte zugleich den Gedanken an