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17-, zum Mittagessen ein/' sagte der Baronct nach einerPause; „er scheint wirklich zn vergessen, daß er sich noch kürz-lich nicht so höflich gegen mich benommen hat, wie ich eswohl hätte erwarten dürfen."
„Lieber Vater, du hast vor dem armen Mr. Oldbuck soviel voraus, daß es kein Wunder ist, wenn dies seine guteLaune ein wenig stört; aber ich weiß, daß er viel Achtungvor deiner Person und deiner Unterhaltung hat; nichts würdeihm peinlicher sein, als wenn er sich wirklich einen Mangelan Aufmerksamkeit vorzuwerfen hätte."
„Wahr, wahr, Isabelle; und etwas muß man seiner Her-kunft zu Gute halten: etwas vom deutschen Bauernwesen stecktnoch in seinem Blute; etwas von der verkehrten Oppositions-wuth gegen angebornen Rang und Vorrechte. Du kannstbemerken, daß er im Streite nie einen Vortheil über micherringt, außer wenn er seine kleinliche Bekanntschaft mit Ta-gen, Namen und geringfügigen Thatsachen zu Hilfe nimmt,— eine langweilige und nichtige Genauigkeit des Gedächt-nisses, die er nur seiner niedern Herkunft verdankt."
„Bei seinen historischen Forschungen muß ihm das, meinerMeinung nach, nützlich sein, Vater?" sagte die jnnge Lady.
„Es führt zu einer unhöflichen und absprechenden Weise,gelehrten Streit zu führen; und nichts kann unvernünftigerklingen, als wenn er selbst Bellenden's seltne Uebersehungvon Hector Boethius bekämpft (die ich glücklicherweise besitze,und die ein altes Folioblatt von großem Werth ist), indem erblos auf die Autorität eines alten Pergamcntstückcs pocht,welches er von dem wohlverdienten Schicksale errettete, inSchneidermaaße zerschnitten zu werden. Und überdies führtdiese Gewohnheit kleinlicher und ängstlicher Genauigkeit zueiner krämerartigen Manier Geschäfte abzuschließen, welche