ging sein Sohn, Arthur, der damals noch sehr jung war. Dasich indes; keine Handlung offenbaren Hvchverraths ergab, wur-den beide, Vater und Sohn, bald wieder in Freiheit gesetzt, undkehrten nach ihrem Hanse Knockwinnvck zurück, um fünf Klaftertiefe Gesundheit zn trinken, und von ihren Leiden für die könig-liche Sache zn reden. Dies ward dem Sir Arthur so sehr zurGewohnheit, daß selbst nach seines Vaters Tode der Schloß-kaplan regelmäßig für Wiedereinsetzung des rechtmäßigen Sou-verains zu beten pflegte, so wie für den Untergang des Usur-pators und für Befreiung von den grausamen und blutdürstigenFeinden, obwohl jeder Gedanke an ernstlichen Widerstand gegendas Hans Hannover längst verschwunden war; diese hochver-räterische Liturgie ward übrigens auch nicht in ihrer genauenBedeutung, sondern nur als Form beibehalten. Dies zeigte sichsehr deutlich, als um das Jahr 1770 bei einer zweifelhaftenWahl, die in der Grafschaft vorkam, der würdige Ritter denEid der Treue und des Gehorsams Wort für Wort ablegte, umeinem Kandidaten, den er begünstigte, zu dienen; — so gab erden Thronerben auf, für dessen Wiedereinsetzung er wöchentlichzum Himmel betete, und erkannte den Usurpator an, um dessenEntthronung er von jeher gefleht hatte. Und um dieses trau-rige Beispiel menschlichen Unbestandes noch deutlicher darzustel-len, fuhr Sir Arthur fort, für das Haus Stuart zu beten, alsdasselbe bereits erloschen war; und obwohl seine treue Gesin-nung es noch immer als lebend betrachtete, so war es doch,wo es tatsächliche Dienste und wirkliche Anstrengungen galt,der eifrigste und ergebenste Unterthan Georg's des Dritten.
'In anderer Hinsicht lebte Sir Arthur Wardour wie die mei-sten andern Edelleute in Schottland — er jagte und fischte —gab und besuchte Gastmälcr — wohnte Pferderennen und Wahl-versammlungen bei, und war Unterleutnant und Wegeinspektor.