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9 (1851) Der Alterthümler
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welche sich Fairport, gleich wichtiger» Städten, damals theilte.Er war zu wenig Aristokrat, um sich dem Klub der königli-chen treuen Blauen anznschließen, und auch zu wenig De-mokrat, um zu den sogenannten Volks freunden zu treten,welche zu besitzen, die Stadt gleichfalls so glücklich war. EinKaffeehaus verabscheute er; und ebenso wenig, ich sage es mitBetrübniß, fühlte er sich zum Thectisch hingezogcn. Kurz, seitder Name bei Romauschreibcrn Mode ward, und das ist schonziemlich lange her, gab cs noch nie einen Master Lovel, vondem so wenig Positives bekannt war und den man nur so ganzim Allgemeinen und auf negative Weise beschreiben konnte.

Ein negativer Punkt war indeß doch von Wichtigkeit Nie-mand wußte etwas Böses von Lovel. Wäre dergleichen vorhan-den gewesen, so war' es gewiß auch schnell öffentlich geworden;denn das natürliche Verlangen, Böses von unfern Nächsten zureden, wäre in diesem Falle durch kein Gefühl der Theilnahmebeschränkt worden, da er so ungesellig war. Nur bei einer Ge-legenheit fiel er ein Wenig in Verdacht. Da er nämlich auf sei-nen Spaziergängen freien Gebrauch von seinerBleiseder machteund verschiedene Ansichten des Hafens gezeichnet hatte, wobeiauch der Wachtthurm und dieBatterie von vier Stücken vorkam,so streuten eifrige Freunde des öffentlichen Wohls das Gerüchtaus, dieser geheimnißvolle Fremde müsse nothwendig ein fran-zösischer Spion sein. Der Sheriff stattete daher dem Mr. Loveleinen Besuch ab, aber wie es schien war durch die Unterredung,die beide hatten, der Argwohn der Magistratsperson vollständigentfernt worden, da er jenen nicht nur ungestört in seiner Ab-geschiedenheit verbleiben ließ, sondern ihm sogar, nach glaub-würdigen Berichten, zwei Einladungen znm Mittagscssen sandte,die indeß beide höflich abgelehnt wurden. Was aber der Sheriffvon Lovel für Erklärungen erhalten habe, darüber beobachtete