„Was soll das heißen, unverschämter Spitzbube?"
„Ei nun, wir wollen nicht viel Worte drum machen; —Aber erinnern Sie sich noch des Streiches, den Sie mir spiel-ten, als Sie das letzte Mal hier waren?"
„Ich einen Streich gespielt!"
„Ja, Sie selbst, Monkbarns. Der Laird von Tamlowrie,und Sir Gilbert Grizzlecleugh und der alte Roßballoh, undder Bailie setzten sich eben nieder, um hier einen Nachmittagzuzubringen; aber Sie kamen da mit einigen Ihrer Geschich-ten von der Vorzeit, denen einmal keine menschliche Seelewiderstehn kann, und verführten mir jene, das alte römischeLager zu sehn — Ach, Sir," (hier wandte er sich an Lovel,)„er wurde die Vögel vom Baume locken können mit den Ge-schichten, die er von alten Völkern erzählt — und verlor ichdabei nicht den Absatz von sechs Pinten guten Claret, dennkeiner wäre ja doch aufgestanden, so lang die letzte noch nichtgeleert gewesen wäre?"
„Da hör' einer den unverschämten Kerl!" sagte Monk-barns, aber zugleich lachend; denn der wackere Wirth kannte,wie er sich zn rühmen pflegte, das Maaß vom Fuß eines je-den Gastes so gut, als irgend ein Schuhmacher; „gut, gut,schick' uns nur eine Flasche Portwein her."
„Portwein! ach, nicht doch! Portwein und Punsch kön-nen Sie Leuten, wie uns, überlassen, für euch Lairds gehörtsich Claret; und ich darf wohl sagen, keiner von den Leuten,über die Sie so viel zu sagen wissen, hat jemals Punsch oderPortwein getrunken."
„Hören Sie, wie absprechend der Schelm ist? nun, meinjunger Freund, wir müsse» schon einmal den Falgrner demvils Ssbinum vorziehen."
Der geschäftige Wirth hatte den Kork alsbald herausge-Altcrchümler- I. z