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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
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am Spaßhaften, alles um so hervorstechender, da es durch dieEigenthümlichkeiten eines alten Junggesellen noch ein weniggehoben wurde; Gründlichkeit des Gedankens, oft durch Zier-lichkeit des Ausdrucks noch mehr verstärkt: dies wären, soviel dem Verfasser bewußt ist, die einzigen Eigenschaften, indenen die Person seiner Phantasie seinem wohlwollenden undtrefflichen alten Freunde ähnlich ist.

Die hervorstechende Rolle, welche der Bettler in der fol-genden Erzählung spielt, veranlaßt den Verfasser, noch einigeBemerkungen über diesen Charakter, wie er früher in Schott-land cxistirte, obwohl er jetzt gänzlich verschwunden seindürfte, vorauszuschicken.

Viele der alten schottischen Bettler waren keiuesweges mitder niedrigen Menschenklasse zu verwechseln, welche jetzt jenesunstete Gewerbe treibt. Diejenigen von ihnen, die gewohntwaren, nur einen gewissen Distrikt zu bereisen, waren meistwillkommen in des Pächters Behausung und in der Küche derLandwirthinnen- Martin, Verfasser der Religuiae vivi SsuetiLiulreae, geschrieben 168z, gibt folgende Nachricht von einerGattung dieser Menschenklasse im siebzehnten Jahrhundert, undzwar in Ausdrücken, die einen Alterthumsfreund, wie Mr. Old-buck, das Verschwinden derselben bedauern lassen würden. Erglaubt, daß sie von den alten Barden abstammen, und fährtdann so fort: »Sie heißen bei Andern, wie unter sich selbst,Jockies, Leute, die betteln gehn; sle sind noch mit den Kriegs-wahlsprüchen der meisten alten schottischen Familiennamen be-kannt und pflegen sie zu recitiren. Mit einigen von ihnen binich umgegangen und fand Leute von Verstand und gutemBetragen unter denselben. Einer erzählte mir, es gäbe ihrerjetzt nicht über zwölf auf der ganzen Insel; aber er erinnertesich noch der Zeit, wo sie im Ueberfluß vorhanden waren."