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Inzwischen bediente sich Varney eines Mannes NamensRobin Lider, dem die Geheimnisse von Cumnor Place schoneinigermaßen bekannt waren, da er den Grafen mehr als einMal dorthin begleitet hatte. Diesem Manne, dessen Charak-ter dem des Michael Lambourne glich, obgleich er nicht ganzso brauchbar und nicht so ausschweifend war, ertheilte Var-ney den Befehl, drei Pferde zu satteln, eine Sänfte anzuschaf-fen und vor dem Hinterthor in Bereitschaft zu halten. DerWahnsinn seiner angeblichen Gattin, woran man jetzt allge-mein glaubte, galt als hinreichender Grund, sie insgeheim ausdem Schlosse zu führen, und er rechnete auf dieselbe Entschul-digung, wenn die unglückliche Emma sich widersetzen oderschreien sollte- Anton Foster's Beistand war unerläßlich, unddessen mußte sich Varney vorher versichern.
Dieser von Natur ungesellige Mann, der überdies vonseiner Reise, um die Nachricht von der Flucht der Gräfin zuüberbringen, etwas ermüdet war, batte sich früh von dermuntern Gesellschaft losgemacht und sich auf sein Zimmer be-geben, wo er im Schlafe lag, als Varney, vollständig zur Reisegerüstet, mit einer dunklen Laterne in der Hand in sein Zim-mer trat. Er schwieg einen Augenblick, um zu hören, wassein Bundesgenosse im Schlafe murmelte, und konnte balddeutlich die Worte unterscheiden: ,,-lvs Vlnri.-i, org pro nobm— nein, so heißt cS nicht — erlöse uns von dem Bösen —ja, so heißt es.«
„Er betet im Schlaf," sagte Varney, „und mengt seinenalten und neuen Glauben unter einander. Er wird des Ge-betes noch mehr bedürfen, che er meinen Auftrag ausgeführthat- — Heda, heiliger Mann! — demüthiger Büßender! er-wache, erwache! —der Teufel hat Dich noch nicht aus seinemDienst entlassen."