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8 (1851) Kenilworth
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so einrichteten, wie Leute, die cs sich.als ein Verdienst an-rechnen wollten, ihn im Mißgeschick nicht verlassen zu haben.Doch es ist Zeit, diese Jntriguen zu verlassen und Tressilianund Raleigh auf ihrer Reise zu folgen.

Ihr Trupp bestand aus sechs Personen; denn außer Way-land hatten sie noch einen königlichen Untcrherold und zweirüstige Dienstleute bei sich. Alle waren wohl bewaffnet undreisten so schnell, als es ohne Ungerechtigkeit gegen ihre Pferde,die eine weite Reise vor sich hatten, möglich war. Sie ver-suchten unterwegs einige Kunde über Varnep und seine Be-gleitung zu erhalten, was ihnen aber nicht gelang, da sie imDunkeln gereist waren. In einem kleinen Dorfe, welchesetwa zwölf Meilen von Kenilworth entfernt war, und wosie ihre Pferde fütterten, kam der Geistliche des Ortes auseiner kleinen Hütte und fragte, ob vielleicht Einer von derGesellschaft Etwas von der Wundarzneikunst verstehe, umnach einem kranken Manne zu sehen.

Wayland übernahm es, sein Möglichstes zu thun, undals der Pfarrer ihn an den Ort führte, erfuhr er, daß manden Mann etwa eine Meile von dem Dorfe auf der Landstraßegefunden habe. Er hatte eine Schußwunde, welche tödtlicbschien, doch konnte man nicht erfahren, ob er dieselbe in einemStreite, oder von Räubern erhalten habe, denn er lag imFieber und sprach nichts Zusammenhängendes. Wapland tratin das dunkle und niedrige Gemach, und sobald der Pfarrerden Vorhang weggezogen hatte, erkannte er in den verzerrtenZügen des Sterbenden Michael Lambourne'S Gesicht. Unterdem Vorwände, Etwas zu suchen, was ihm fehle, entferntesich Wapland, und benachrichtigte seine Reisegefährten vondiesem außerordentlichen Umstande, worauf Tressilian und