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schwang sich auf das eine und gab Tressilian ein Zeichen, dasandere zu besteigen, welcher ihm gehorchte, ohne ein Wort zusagen-
Dann spornte Leicester sei» Pferd an, und galoppirte zueiner Stelle hin, die von hohen Eichen umgeben, und etwaeine Meile von dem Schlosse entfernt war. Dort stieg erab, band sein Pferd an einen Baum, sprach bloß die Worteaus: „Hier wird man uns nicht stören!" legte seinen Man-tel über den Sattel und zog sein Schwert.
Tressilian folgte seinem Beispiel, konnte aber nicht umhin,zu sagen, als er sein Schwert zog: „Mylord, da Viele Euchals einen Mann kennen, der den Tod nicht fürchtet, wenn ermit der Ehre zugleich in die Wagschaale gelegt wird, so dünktmich, kann ich wohl, ohne mir Etwas zu vergeben, Ew- Herr-lichkeit fragen, warum Ihr mir ein solches Zeichen der Ungnadehabt zu Theil werden lassen, in Folge dessen wir hier in demgegenwärtigen Verhältnisse zu einander stehen?"
„Wenn Euch solche Zeichen meiner Verachtung nicht ge-fallen," erwiderte der Graf, „so nehmt augenblicklich EureWaffe zur Hand, damit ich nicht die Handlung wiederhole,worüber Ihr Euch beklagt "
„Es wird nicht »öthig sein, Mylord," sagte Tressilian.„Gott richte zwischen uns! und wenn Ihr fallet, komme EuerBlut über Euer eigenes Haupt."
Kaum hatte er diesen Satz ausgesprochen, als sie auchschon im heftigsten Kampfe waren- Leicester, ein vollendeterMeister in den Waffen, sowie in allen zu jener Zeit üblichenGeschicklichkeiten, hatte sich in der vergangenen Nacht hinläng-lich von TressilianS Stärke und Gewandtheit überzeugt, ummit mehr Vorsicht als vorhin zu fechten und eine sichere Racheeiner hastigen vorzuzichen. Einige Minuten lang fochten sie mit