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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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schwer es ihm auch wurde, daß Elisabeth sich erst nach Mit-ternacht von der Gesellschaft trennte, was bei ihrer regelmä-ßigen Zeiteinteilung ein ungewöhnlicher Umstand war. IhreEntfernung gab natürlich das Zeichen zum allgemeinen Aus-bruche- Der unglückliche Besitzer des Schlosses zog sich mitganz verschiedenen Gedanken zurück- Er sagte dem Diener,der ihm aufwartete, er möge augenblicklich Varney auf seinZimmer schicken. Der Bote kehrte nach einiger Zeit mit derNachricht zurück: Sir Richard Varney habe vor einer Stundedas Schloß verlassen. Er habe seinen Weg aus dem Hinter-thore genommen, und noch drei Personen bei sich gehabt, wo-von die eine in einer von Pferden getragenen Sänfte fortge-führt worden.

Wie kam es, daß er das Schloß verließ, nachdem dieThore besetzt waren?" fragte Leicester;ich glaubte, er würdeerst mit Tagesanbruch abreisen."

Er gab genügende Gründe an, wie ich höre," sagte derDiener,und zeigte der Wache Ew- Herrlichkeit Siegelring vor."

Es ist wahr," sagte der Graf;doch er ist zu hastiggewesen. Ist noch einer von leinen Dienern zurück?"

Michael Lambourne, Mylord," sagte der Bediente,warnicht zu finden, als Sir Richard Varney abreistc, und seinHerr war sehr aufgebracht über seine Abwesenheit. Ich sahihn eben jetzt sein Pferd satteln, um seinem Herrn nachzu-reiten."

Laß ihn augenblicklich hieher kommen," sagte Leicester,ich habe eine Botschaft an seinen Herrn."

Der Bediente verließ das Zimmer, und Leicester ging eineZeitlang in tiefem Nachdenken auf und ab.Varney ist zueifrig, zu dringend," sagte er.Ich glaube, er liebt mich,doch er hat seine eigenen Zwecke zu verfolgen. Wenn ich steige,