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eifersüchtiger Ungeduld gethan habe, ihren rechtmäßigen Rangeinzunehmen.
„Ich habe dieser Tochter eines unbekannten Ritters zuDevonshire den stolzesten Namen in England gegeben," sagteer- „Ich habe sie zur Theilnehmerin meines Glückes gemacht.Ich verlange nur ein wenig Geduld von ihr, ehe sie sich aufden vollen Strom ihrer Größe hinauswagt, und das tbörichteWeib setzt lieber sich und mich dem Schiffbruch aus, verwickeltmich, in tausend Wirbel, und zwingt mich zu tausend Täu-schungen, die mir in meinen eigenen Augen Schande bringen,als noch eine kurze Zeit länger in der Dunkelheit zu verwei-len, für welche sie geboren war. — So liebenswürdig, sozärtlich, so treu zu sein — und doch in einer so wichtigenSache nicht so viel Geduld zu haben, wie man von dem ein-fältigsten Narren erwarten sollte — dabei reißt meine Geduld."
„Ihr werdet noch gut genug durchkommen," sagte Varnep,„wenn Mylady sich nur leiten läßt, und den Charakter an-nimmt, den der Augenblick erfordert."
„Es ist nur zu wahr, Sir Richard," sagte Leicester, „esgibt in der That kein anderes Mittel. Ich habe sie in mei-ner Gegenwart Dein Weib nennen hören, ohne zu wider-sprechen. Sie muß den Titel behalten, bis sie weit von Kenil-worth entfernt ist."
„Und noch weit später," sagte Varncy, und setzte dannaugenblicklich hinzu; „denn ich muß hoffen, daß es noch ziemlichlange währen wird, ehe sie den Titel Lady Leicester führenkann — ich fürchte, es wird schwerlich während der Lebenszeitder Königin mit Sicherheit geschehen können. Doch Ew. Herr-lichkeit sind der beste Richter, da Ihr allein wißt, wie weitIhr in Eurem Liebesverhältnisse mit Elisabeth gekommen seid-"
„Du hast Recht, Varney," sagte Leicester, „ich habe.