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andern Leuten mit den gewöhnlichen Worten angerufen:„bsrgesse, Isrgesse, clievsliers trös Iiartlls!"
Varncp theilte seine Gabe mit affectirter Leutseligkeit undHerablassung aus. Ralcigh gab sie mit der anmuthigcn Ge-wandtheit eines Mannes, der den ihm gebührenden Rangerreicht hat, und dem die Würde desselben zur Gewohnheit ge-worden. Der ehrliche Blount theilte aus, was sein Schneiderihm von seiner halbjährigen Rente gelassen, ließ in der Eileeinige Geldstücke fallen, bückte sich, um sie aufzuheben, undvertheilte sie dann mit dem ängstlichen Gesichte eines Armcn-Pflegers unter die Umstehenden.
Diese Gaben wurden mit dem gewöhnlichen Beifallrufausgenommen; doch da die Versammelten größtentheils Anhän-ger des Grafen von Leicestcr waren, so wurde Varncp'S Namemit dem lautesten Beifall ausgerufcn. Dabei zeichnete sich be-sonders Lambourne aus, welcher rief: „Lange lebe Sir RichardVarnep! — Gesundheit und Ehre dem würdigen Sir Richard!— Noch nie wurde ein würdigerer Mann zum Ritter geschla-gen!" — Dann setzte er mit leiserer Stimme hinzu — „seitdem tapfern Sir Pandarus von Troja" — worüber Alle,die es hörten, in ein Gelächter ausbrachen.
Es ist unnöthig, noch etwas Weiteres von den Festlichkei-ten des Abends zu sagen, welche so glänzend waren, und vonder Königin mit solcher Zufriedenheit ausgenommen wurden,daß Leicester sich mit dem schwindlichcn Entzücken gesättigtenEhrgeizes auf sein Zimmer zurückzog. Varncy, welcher seinenglänzenden Anzug abgelegt, und jetzt vor seinem Patron insehr bescheidenem Gewände erschien, bot ihm seine Dienstebeim Ausklciden an.
„Nun, Sir Richard," sagte Leicester lächelnd, „dieser de-müthige Dienst paßt wohl schwerlich für Euren neuen Rang."