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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
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er möge Trefsilian sicher in die dem Grafen von Süsser undseinen Begleitern angewiesenen Zimmer führen, und ihn imNothfall bewachen lassen-

»Diese übertriebene Leidenschaft," sagte er,und wie esscheint, die Nachricht von der Krankheit der Dame, haben seinentrefflichen Verstand gänzlich in Verwirrung gebracht- Doch cswird vorübergchen, wenn er ruhig gehalten wird. Nur laßihn auf keinen Fall wieder heraus, denn das Mißfallen IhrerMajestät hat er sich bereits in hohem Grade zugezogen, undwürde sie so sehr reizen, daß sie ihn an einem schlimmeren Orteunterbringen und strengere Wächter über ihn setzen würde."

»Ich dachte mir schon, daß er wahnsinnig sei," sagteNikolas Blount, indem er auf seine rothen Beinkleider undgelbe» Rosen niederblickte,als ich ihn in diesen verdammtenStiefeln sah, deren Gestank ihre Nase so unangenehm berührte.

Ich will ihn sicher untcrbringen, und dann sogleich wiederbei Euch sein- Aber Walther, fragte die Königin, wer ichsei? Mir kam es vor, als blicke sie mich an-"

Ei wohl, zwanzig Blicke warf sie dir zu," versetzte Raleigh,und ich sagte ihr, daß du ein tapferer Soldat seist, und ein

aber um Gotteswillen, führe Trefsilian hinweg "

Sogleich," sagte Blount;aber mich dünkt, dieses Hof-leben ist doch kein so schlimmer Zeitvertreib- Wir werden da-durch emporkommen, Walter, mein wackerer Junge. Du sagtest,ich sei ein guter Soldat und ein was sagtest du weiter,lieber Walter?"

Und ein ungeheurer Dummkopf. Um Gottes willen,geh"

Ohne weiteren Widerstand folgte Trefsilian ihm in Ra-leighs Wohnung, wo er in ein kleines Rollbctt gelegt wurde,welches in der Garderobe stand und für einen Bedienten bestimmt