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8 (1851) Kenilworth
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konnte, um ihm Gesellschaft zu leisten, besonders wenn es einhübsches Mädchen ist, so thut er wahrlich recht daran."

»Ich sage Dir, Du bist ein Esel," sagte Lambourne, in-dem er in das Zimmer des Gefangenwärters trat-Geh,und verschließe die Thüre auf der Treppe, und kümmere Dichnicht um Geister. Gib mir einen Becher Wein, Mann,jener Schurke hat mich etwas in Schweiß gebracht."

Während Lambourne einen Zug aus der Flasche that, ohnesich des Bechers zu bedienen, fuhr der Wärter fort, seinenGlauben an die überirdische Welt auszusprechen.

Du bist erst wenige Stunden im Schlosse, Lambourne,und die ganze Zeit über so betrunken gewesen, daß Du taub,stumm und blind warst. Doch wir würden Dich weniger prah-len hören, brächtest Du eine Nacht beim Vollmond mit unszu; denn dann ist der Geist am geschäftigsten, und ganz be-sonders, wenn der Wind aus Nordwest pfeift, wenn hin undwieder etwas Regen fällt, und sich ein ferner Donner hörenläßt. Zum Henker! welches Krachen und Klirren, welchesStöhnen und Heulen hört man zu solcher Zeit im Mervyn-Zimmer, gerade als wenn cs über unfern Köpfen wäre, undselbst zwei Quart Branntwein sind nicht im Stande gewesen,meine Burschen und mich bei einander zu halten."

Pah, Mann!" versetzte Lambourne, den der letzte Zugaus der Flasche in eine andere Stimmung brachte,Du redest,und weißt nichts von Geistern. Niemand weiß etwas Genaue-res von ihnen; kurz, je weniger man davon sagt, desto besser.Einige glauben an das Eine, Andere an etwas Anderes esist Alles nur Einbildung. Es gibt einen großen Lord wirwollen seinen Namen übergehen, Lorenz, der glaubt andie Sterne und den Mond, an die Planeten und ihre Bah-nen u. s. w-, und daß sie ausschließlich zu seinem Nutzen