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Du bist ein Schurke — folge mir! — oder halt, Lorenz,bringe Du ihn mit."
Lorenz ergriff den Gaukler, der sich nicht widersetzte, amKragen, während Lambourne mit hastigen Schritten zu dem-selben Hinterthore voranging, durch welches Tressilian in dasSchloß zurückgekehrt, und welches nicht weit vom Mervpn-thurme entfernt war.
Während sie mit raschen Schritten den Raum zwischendem Thurme und dem Thore zurücklegten, strengte Waplandvergebens sein Gehirn an, um Etwas zu erdenken, was derunglücklichen Dame nützen könne, für die er, ungeachtet seinereigenen drohenden Gefahr, große Tbeilnahme empfand. Dochals er aus dem Schlöffe geworfen und von Lambourne miteinem furchtbaren Fluche benachrichtigt wurde, daß unmittel-barer Tod die Folge sein würde, wenn er wiederkomme, daerhob er Hände und Augen zum Himmel, als wollte er Gottzum Zeugen rufen, daß er die Verfolgte auf's Aeußerste ver-theidigt habe; dann wendete er den stolzen Thürmen vonKenilworth den Rücken und ging sich einen demüthigeren undsicherer» Zufluchtsort zu suchen.
Lorenz und Lambourne sahen Wapland eine kurze Zeitnach, wendeten sich dann um, zu ihrem Thurme zurückzukeh-ren, als der Erstere seinen Gefährten so anredete: „Glaubemir niemals wieder, Lambourne, wenn ich den Grund erra-then kann, warum Du diesen armen Kerl aus dem Schlossegetrieben hast, gerade, wo er eine Rolle in dem jetzt begin-nenden Schauspiel übernehmen sollte, und Alles das einerDirne wegen."
„Ah, Lorenz," versetzte Lambourne, „Du denkst an Hann-chen Jugges aus Slingdon und hast Mitleid mit der mensch-lichen Schwachheit. Aber Mut-, mein höchst edler Herzog und
Kenilworth. III. 3