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macht war, und dieses irrende Fräulein in seinen Bereich ge-bracht, so daß er setzt sich selber um sie bekümmern kann. Dochich fürchte, dieses arme Wesen ist in großer Gefahr wegendieser stürmischen Geister. Ich will in ihr Zimmer und ihrdas Mißgeschick des Briefes mittheilen, damit sie einen andernschreiben kann, wenn sie Lust hat. Es wird ihr nicht an einemBoten fehlen, denke ich, wo so viele Lakaien sind, um ihremHerrn einen Brief zu überbringen. Auch will ich ihr sagen,daß ich das Schloß verlasse, indem ich sie Gottes Schutz, ihrereigenen Leitung und Herrn Tresnlians Sorgfalt empfehle —Vielleicht erinnert sie sich des mir angebotenen Ringes, denich wahrhaftig wohl verdient habe; doch sie ist ein liebens-würdiges Wesen — und zum Henker mit dem Ringe! ich willihr darum nicht böse werden. Wenn es mir srblimm geht indieser Welt wegen meiner guten Natur, so wird es mir inder andern Welt desto besser gehen. — Nun also zu der Dameund dann auf die Landstraße.«
Mit dem verstohlenen Schritte und dem argwöhnischenAuge der Katze, die ihrer Beute nachschleicht, machte sich Way-land wieder auf den Weg zu dem Zimmer der Gräfin, schlichan der Seite der Höfe und Gänge dahin und brmüste sich,der Beobachtung zu entgehen. Auf diese Weise gelangte erdurch den äußeren und inneren Hof, sowie auch zu dem gro-ßen Eingänge, der zu der Wendeltreppe führte, auf welcherman zu den Zimmern des MervpnlhurmeS gelangte.
Der Künstler wünschte sich Glück, den verschiedenen Ge-fahren dieser Reise entgangen zu sein, und war eben im Begriff,die Treppe hinauf zu steigen, von welcher er immer zwei Stu-fen zugleich überschritt, als er bemerkte, daß der Schatten einesMannes, der in einer halb geöffneten Thüre stand, die ent-gegengesetzte Wand der Wendeltreppe verdunkelte. Wayland