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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
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Es lag eine Kraft eine Selbstbeherrschung eineHingebung in ihrer Stimme und in ihrem Wesen, indem siesich ganz seiner Großmuth überließ, was ihn tief rührte. Ererhob sie vom Boden und bat sie in gebrochenen Tönen, sichzu beruhigen und zu trösten.

Ich kann und will mich nicht beruhigen," sagte sie,bisIhr mir meine Bitte gewährt! Ich will so offen reden, wieich darf, ich erwarte setzt die Befehle eines Mannes, derein Recht hat, sie zu geben, das Dazwischentreten einerdritten Person besonders, wenn Ihr es seid, Tresfilianwird mein gänzliches Verderben herbeiführen. Wartet nurnoch vierundzwanzig Stunden, und vielleicht hat dann diearme Emma die Mittel zu zeigen, daß sie Eure uneigennützigeFreundschaft zu schätzen weiß und zu belohnen vermag,vielleicht ist sie dann glücklich, und hat die Mittel, Euch eben-falls glücklich zu machen. Es ist doch wohl der Mühe werth,eine so kurze Zeit zu warten."

Tressilian schwieg, und erwog bei sich selber die Möglich-keit, daß ein gewaltsames Einschreiten von seiner Seite fürEmma's Glück und Ruf eher gefährlich, als vortheilhaft seinkönne. Auch bedachte er, daß ihr innerhalb der Mauern desSchlosses Kenilworth nichts zu Leide geschehen könne, währenddie Königin sich dort aufhalte und der Ort mit Kriegernund Dienern angefüllt sei; und daß er ihr vielleicht einenschlimmen Dienst leisten würde, wollte er sich ihretwegenan Elisabeth wenden. Er sprach seinen Entschluß indessenvorsichtig aus, da er zu wissen wünschte, ob Emma's Hoff-nung, sich aus dieser schwierigen Lage zu ziehen, auf etwasMäßigeres gerichtet sei, als auf die blinde Anhänglichkeit anVarncy, den er für ihren Verführer hielt.

Emma," sagte er, während er sein schwermüthiges