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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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anstatt dessen nach Kenilworth geführt zu werden verlangte,war Wayland nur auf die Weise fähig, sich ihre Handlungs-weise zu erklären, indem er annahm, sie wolle sich in Tressi-lians Schutz begeben und an die Königin appelliren. Anstattaber diesen natürlichen Weg cinzuschlagen, vertraute sie ihmeinen Brief an Leicester an, den Patron Varney's, unterdessen Leitung, wenn auch nicht auf seinen ausdrücklichen Be-fehl, sie alles ihr auferlegte Unrecht hatte leiden müssen- Diesschien eine unsichere, ja verzweifelte Maßregel zu sein, undWayland war wegen seiner eigenen Sicherheit besorgt, sowieauch wegen der der Dame, wenn er den Auftrag ausführe,ehe er sich den Rath und Beistand eines Beschützers gesicherthabe- Er beschloß daher, ehe er den Brief an Leicester über-lieferte, Tressilian aufzusuchen, ihm die Ankunft der Dame inKenilworth mitzutheilen, und sich so auf einmal von allerweiteren Verantwortlichkeit zu befreien, und die Aufgabe, dieseunglückliche Dame zu leiten und zu beschützen, dem Patronzuzuschieben, der ihn zuerst aufgefordert hatte, ihr zu dienen.

Er wird ein besserer Richter sein, als ich," dacbte Way-land,ob man ihr in dieser Laune nachgeben muß, sich anLord Leicester zu wenden, was mir als eine Handlung desWahnsinns erscheint. Ich will diese Sache daher seinen Hän-den übergeben, ihm den Brief ausliefern, annehmen, was siemir als Belohnung zu geben für gut halten werden, und danndem Schlosse Kenilworth den Rücken wenden; denn nach demGeschäft, auf welches ich mich eingelassen habe, wird dies we-der ein sicherer noch geeigneter Aufenthalt für mich sein; ichmöchte lieber Füllen auf der kältesten Wiese in England be-schlagen, als an ihren fröhlichsten Gelagen Theil nehmen."