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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Gemahl, ich bin sein Weib, was Gott verbunden hat,kann der Mensch nicht trennen. Ich will kühn mein Rechtfordern, um so kühner, da ich so unerwartet und auf so trost-lose Weise komme. Ich kenne meinen edlen Dudlcy wohl!Er wird etwas ungeduldig sein, wegen meines Ungehorsams;doch Emma wird weinen und Dudley ihr verzeihen.

Diese Betrachtungen wurden durch einen Schrei des Er-staunens von ihrem Führer Wayland unterbrochen, der sichplötzlich um den Leib von einem Paar langer, dünner, schwar-zer Arme ergriffen fühlte, die Jemandem gehörten, der sichvon einer Eiche auf das Hintertheil seines Pferdes niederge-lassen hatte, während die Schildwachen ein lautes Gelächteransstießen.

Dies muß der Teufel oder Flibbertigibbet sein," sagteWayland, nachdem er sich vergeblich bemüht hatte, sich vonihm loszumachen, und den Zwerg, der sich an ihm fest hielt,vom Pferde zu werfen;tragen alle Eichen zu Keuilworthsolche Eicheln?"

Gewiß, Herr Wayland, das thun sie," sagte der uner-wartete Ankömmling,und noch viele andere, die zu hart fürEuch zu knacken sind, so alt Ihr auch seid, ohne daß ich esEuch lehre- Wie würde Euch auch der Herold eingelassen ha-ben, hätte ich ihm nicht gesagt, daß unser erster HanswurstNachfolge? Und hier habe ich auf Euch gewartet, bin auf denBaum geklettert und jetzt, glaube ich, sind sic Alle toll, weilich ihnen fehle."

Dann bist Du in vollem Ernste ein Stück vom Teufel,"sagte Wayland.Ich gebe Dir nach, guter Bursche, undwill nach Deinem Rathe handeln, doch mußt Du auch sognädig sein, wie Du mächtig bist."

Während er sprach, näherten sie sich einem starken Thurme

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