blickte ängstlich zu den Reitern zurück, wurde sehr verstörtin seinem Wesen, sah sich wieder um, und war sehr blaß,als er zu der Dame sagte: „Das ist Richard Varney's Pferd— ich würde cs unter Tausenden erkennen — cs ist eineschlimmere Sache, als die mit dem Krämer da."
„Zieht Euer Schwert," antwortete die Dame, „und durch-bohrt mir die Brust lieber, als daß ich in seine Hände falle."
„Ich möchte es lieber tausendmal durch seinen Körper, oderselbst durch den meinigen stoßen," antwortete Wayland. „Aberum die Wahrheit zu sagen, das Fechten ist nicht meine stärksteSeite, obgleich ich kaltes Eisen ebensogut ansehen kann, wieein Anderer, wenn es nöthig ist. Und in der That, was meinSchwert betrifft — treibt Euer Pferd an, ich bitte Euch — soist es nur ein gewöhnliches Rappier, und er hat gewiß ein aus-gesuchtes aus Toledo. Er hat auch einen Diener bei sich, und ichglaube, es ist der betrunkene Raufbold Lambourne — ich bitteEuch herzlich, treibt Euer Pferd an — der dasselbe Pferd reitet,welches ihm bei der Beraubung des reichen Viehhändlers diente-Freilich fürchte ich weder Barne» noch Lambourne in einer gu-ten Sache — Euer Pferd kann noch rascher gehen, wenn Ihres mehr antreibt — aber doch — laßt ihn nicht in Galoppübergehen, damit sie nicht sehen, daß wir sie fürchten und unsverfolgen — haltet ihn nur immer in gutem Trabe — aberdoch, obgleich ich sie nicht fürchte, wünschte ich, wir wärenihrer los, und zwar lieber durch Klugheit, als Gewalt. Ver-möchten wir nur die Gesellschaft vor uns zu erreichen, sokönnten wir uns unter ihnen verbergen und unbeobachtet anihm vorbeikommen, wenn nicht vielleicht Barne» in der aus-drücklichen Absicht gekommen ist, uns zu verfolgen."
Während er dies sprach, trieb er wechselsweise sein Pferdan, und hielt es zurück, da er den schnellsten Schritt bcizube-