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„Es thut mir ebenso leid um die schöne Dame, wie umDich, höchst edler Ellenreiter," sagte Wayland. „Doch Ge-lübde müssen gehalten werden. — Du wirst das Pferd imEngel zu Donnington finden. Das ist Alles, was ich mitgutem Gewissen für Dich thun kann."
„Znm Teufel mit Deinem Gewissen!" sagte der ärgerlicheKrämer, „willst Du, daß eine Braut zu Fuße in die Kirchegehen soll?"
„Du kannst sie hinten ans Dein Pferd nehmen," antwor-tete Wayland; „dann wird Dein Pferd nicht mit Dir durch-gehen."
„Aber wie, wenn Ihr vergeßt, mein Pferd zurückzulassen,wie Ihr versprecht?" sagte Goldthred nicht ohne Zögern.
„Ich setze meinen Pack dafür zum Pfände," er liegt dortbei Gilcs Gosling, und ist mit Sammet, einfachem, doppel-ten und dreifachen, angefüllt, — so wie auch mit Taflet undSatin — mit Tripp, Damast und Trippsammct, Plüsch undGrogram —"
„Halt! halt!" rief der Krämer; „wenn in Wahrheit nurdie Hälfte dieser Maaren darin ist — doch wenn ich je einemBauerlümmel wieder einen Zelter anvertraue —!"
„Wie es Euch beliebt, guter Herr Goldthred, — undnun guten Morgen und glückliche Reise," setzte er hinzu, in-dem er freudig mit der Dame weiter ritt, während der ge-kränkte Krämer viel langsamer zurückkehrte, als er gekommenwar, indem er überlegte, welche Entschuldigung er bei seinerBraut Vorbringen solle, welche mitten auf der Landstraßestand, und auf ihren tapfer» Bräutigam wartete.
„Mich dünkt," sagte die Dame, als sie weiter ritten,„daß jener Narr mich anstarrte, als erinnere er sich meiner;doch verbarg ich mich so gut ich konnte hinter meinen Schleier."