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„Er liegt in den Banden der Unwissenheit, mein Sohn,^sagte Masco, „als ob er noch Ziegelsteine in Aegypten brennte,oder in den Sandwüstcn Sinai's wandelte. Du thatest Un-recht, mit einem solchen Manne von so erhabenen Gegen-ständen zu reden. Ich will Dir aber Beweise liefern, undzwar in kurzer Zeit, welche dieser mürrische Geistliche nichtwird widerlegen können, und sollte er auch gegen mich strei-ten, wie die Magier mit Moses vor dem Könige Pharaostritten. Ich will in Deiner Gegenwart eine VerwandlungVorgehen lassen, mein Sohn, und Deine Augen sollen dieWahrheit bezeugen."
„Bleibe dabei, weiser Mann," sagte Varncy, der in die-sem Augenblicke in's Zimmer trat; „wenn er auch dem Zeug-nisse Deiner Zunge mißtraut, so wird er doch nicht das seinereigenen Augen verwerfen."
„Varney!" rief der Adept — „schon zurück, Varney?Hast Du —" hier hielt er inne.
„Ob ich mein Geschäft vollbracht habe, willst Du wissen?"versehte Varney — „ja, das habe ich! — Und bist Du ge-wiß," setzte er mit mehr Interesse hinzu, als er bisher ge-zeigt hatte — „bist Du gewiß, daß Du weder mehr noch we-niger als das gehörige Maaß gegeben hast?"
„Ja," entgegnete der Alchymist, „so gewiß, wie man esbei so kleinen Verhältnissen sein kann, denn die Körperbeschaf-fenheit ist verschieden."
„Dann fürchte ich nichts," sagte Varncy. „Ich weiß,daß Du dem Teufel keinen Schritt umsonst thun wirst. Duwurdest gedungen, Krankheit zu erregen, und würdest cs fürVerschwendung halten, um denselben Preis einen Mord zuvollbringen. Kommt, laßt uns Jeder auf sein Zimmer gehen— morgen werden wir die Folge sehen."