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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Abend wünschte, sorglos in's Haus zurückkehrte und so Way-land alle Gelegenheit nahm, insgeheim mit ihr zu reden.Er beeilte sich daher, wenigstens mit Jeannetten eine Erklä-rung herbeizuführen.

Mädchen," sagte er,nach Deinem Gesichte zu schließen,bist Du Deiner Gebieterin treu ergeben. Sie bedarf garsehr des treuen Dienstes."

Und verdient denselben auch von mir," erwiderte Jean-nette;aber wozu das?"

Mädchen, ich bin nicht ganz, was ich zu sein scheine,"sagte der Hauslrer mit leiserer Stimme.

Um so weniger seid Ihr ein ehrlicher Mann," sagteJeannette.

Um so mehr, da ich kein Hausirer bin," antworteteWayland.

Gehtim Augenblick, oder ich rufe um Hülfe," sagteJeannettc;mein Vater muß jetzt zurück sein."

Sei nicht so rasch," sagte Wayland,Du würdest esbereuen. Ich bi» einer von de» Freunden Deiner Gebieterin;sie bedarf deren mehr, darum richte die nicht zu Grunde,welche sie hat."

Wie soll ich das wissen?" fragte Jeannettc.

Sieh' mir in's Gesicht," entgegncte Schmied Wayland,ob nicht Ehrlichkeit in meinen Zügen zu lesen ist."

Und wirklich trug auch sein, obgleich keineswegs schönesGesicht den Ausdruck eines scharfsinnigen und erfinderischenGeistes und schneller Fassungskraft, der, verbunden mit leb-haften funkelnden Augen, einem wohlgeformten Munde undeinem bedeutungsvollen Lächeln, Zügen oft Anmuth und In-teresse verleiht, die an sich gewvlniUch und unregelmäßig find.Jeannettc blickte ihn mit der schlauen Einfalt ihrer Secte an,