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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Als er dann seinen ausgesuchten Vorrath von Essenzen undWoblgerüchen auskramtc, suchte er ihre Aufmerksamkeit durchdie Bemerkung zu fesseln, d-ß viele Gegenstände um dasDoppelte im Preise gestiegen seien, seit den prachtvollen Vor-bereitungen, die der Graf von Leiccster mache, um die Köni-gin und ihren Hof auf seinem fürstlichen Schlosse Kenilworthzu bewirt hen.

Ha!" sagte die Gräfin hastig;so ist also jenes Gerüchtwahr, Jeannette!"

Allerdings, Madame," antwortete Wayland;und eswundert mich, daß es Ihrer Herrlichkeit Ohren noch nicht er-reicht hat. Die Königin von England wird auf ihrer Som-merreise eine Woche lang auf dem Schlosse des edlen Grafenverweile«, und es gibt Leute, welche behaupten wollen, daßEngland einen König und Englands Elisabeth, Gott schützesie! einen Gemahl erhalten werde, ehe noch die Festlichkeitenzu Ende find."

Das lügen sie wie Schurken!" rief die Gräfin mit Un-geduld auffahrend.

Um Gotteswillcn! gnädige Frau, bedenkt," fiel Jeannettevor Furcht erbebend ein,wer wird sich auch an das Geschwätzeines Haufirers kehren!"

,,Ja, Jeannette, Du hast mich mit Recht getadelt!" riefdie Gräfin.Dergleichen Gerüchte, die den Ruf von Englandstrefflichstem und edelstem Pair benachtheiligen, können nur unterden niedrigsten und verworfensten Leuten Glauben finden."

So wahr ich lebe, Mylady," sagte Schmied Wayland, alser bemerkte, daß ihre Heftigkeit gegen ihn gerichtet sei,ichhabe Euren Zorn nicht verschuldet ich wiederholte nur,was ich von vielen Leuten hörte."

Inzwischen hatte sich die Gräfin wieder gefaßt, und be-