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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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unter seiner Obhut hatte. Obgleich Alasco »och immer als einalter Mann erschien, so hatte er doch dadurch, daß er seinlanges Gewand mit einem Reitanzuge vertauscht, seinen Bartund sein Haar beschnitten, sich wenigstens um zwanzig Jahre. verjüngt, so das; er als ein rüstiger Sechziger erschien. Erschien jetzt sehr ängstlich zu sein und hatte Lambonrne drin-gend gebeten, nicht in das Wirthshaus zu treten, sonderngeradezu an den Ort ihrer Bestimmung zu gehen. DochLambonrne wollte sich nicht gebieten lassen.Beim Krebsund Steinbock!" rief er,und dem ganzen himmlischen Heere,außer allen Sternen, die ich in südlichen Zonen sah, wogegendiese nördlichen Blinker nur Pfcnnigslichler sind! ich will we-gen Niemandes Grillen unhöflich sein, hier einkchren undmeinen würdigen Ohe>m begrüßen! Mit guten Freundenmuß man immer in gutem Vernehmen stehen! Eine Gal-lone von Eurem Besten, Oheim, und laßt uns ans die Ge-sundheit des edlen Grafen von Lcicester trinken! Wir wol-len uns doch mit einander unterhalten, und unsere alte Freund-schaft erneuern wollen wir das nicht?"

Recht gern, Vetter," sprach der Wirth, der ihn offenbargern los sein wollte,doch soll ich diesen guten Wein ganzauf Deine Rechnung schreiben?"

Eine solche Frage wäre manchem fröhlichen Zecher unge-legen gekommen, doch Lambonrne brachte dieselbe nicht außerFassung.Zweifelt Ihr, ob ich zahlen kann?" sagte er, in-dem er eine Handvoll Gold- und Silberstücke hervorzog;eben-sogut könnt Ihr an Mexico und Peru, -oder an der Schatz-kammer der Königin zweitel»- Gott erhalte Ihre Majestät! Sie ist meines guten Lords wohlwollende Gebieterin."

Ei, nun, Vetter," sagte der Wirth,cs ist mein Ge-schäft, Wein zu verkaufen an Die, welche ihn bezahlen kön-