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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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Ende des Zimmers zu, wo sich'eine Tbüre befand, die zu ei-nem kleinen Schlafgemach führte, welches zu seiner Aufnahmein jener Nacht bestimmt war. An der Tbüre wendete ersich um, und wiederholte langsam Varney's Frage, ehe er siebeantwortete.Für was ich Dich halte, Richard Varney?Für einen noch ärgern Teufel, als ich selber gewesen bin.Doch ich bi» in Euren Netzen, und muß Euch dienen, bismein Termin abgelanfen ist."

Gut, gut," antwortete Varney hastig,sei mit Anbruchdes Morgens auf. Vielleicht bedürfen wir Deiner Arzneinicht. Thne nichts, bis ich selber hinunter komme. MichaelLambourne wird Dich an den Ort Deiner Bestimmung führen."

Als Varney hörte, daß der Adept die Thür sorgfältigvon Innen verriegelte, ging er auf dieselbe zu, und wendetevon Außen dieselbe Vorsicht an, zog den Schlüssel heraus undmurmelte bei sich selber: Aerger als Du, Giftmischer, Quack-salber und Hexenmeister? Wenn Du nicht ein Sclave desTeufels bist, so geschieht cs nur, weil er einen solchen Lehr-ling, wie Dich, verachtet! Ich bin ein sterblicher Mann undstrebe durch irdische Mittel nach der Befriedigung meiner Lei-denschaften und nach der Erfüllung meiner Aussichten. Dubist ein Untcrthan der Hölle selbst. Heda, Lambourne!"rief er in eine andere Thüre hinein, und Michael trat mitgerötheter Wange und unslchern Schritten herein.

Du bist betrunken, Schurke!" sagte Varney zu ihm.

Ohne Zweifel, edler Herr," versetzte der unverschämteMensch,wir haben auf den Ruhm des Tages, auf die Ge-sundheit des edlen Lord von Lciccster und seines tapfern Stall-meisters getrunken. Betrunken! Potz Schwert und Dolch!Wer steh an einem solchen Tage weigern wollte, ein DutzendGesundheiten zu trinken, müßte ein elender Tropf, ein Stock-