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bestürmt hatten, nur noch anziehender darstellte: „Macht Platzfür den edlen Lord. — Euer Platz, Herr Barne», ist bereitsbesetzt, Ihr müßt Euch auf der andern Barke einen Platz suchen."
Varncy verbeugte sich und zog sich zurück.
„Und Ihr ebenfalls, junger Mantclrittcr," fuhr sie znRalcigh gewendet fort, „müßt heute in der Barke UnsererHofdamen Platz nehmen- Was Tressilian betrifft, der hatbereits zu sehr durch Weibcrlaune gelitten, als daß ich ihmdurch Aenderung meines Planes noch weiteren Kummer ver-ursachen dürfte."
Leicestcr nahm hierauf seinen Platz bei der Monarchin ein:Raleigh erhob sich, um sich zurückzuzichen und Tressilian war,in der Hofsittc unerfahren, eben im Begriffe seinem Freundeseinen Platz anznbieten, hätte ihm nicht ein bedeutungsvollerBlick Ralcigh's, der nun ganz in seinem eigentlichen Elementezu sein schien, bcmerklich gemacht, daß ihm eine so bereitwil-lige Vcrzichtleistung auf die königliche Gunst übel gedeutetwerden könnte, er blieb daher schweigend auf seinem Platze,während Raleigh mit einer tiefen Verbeugung und demüthi-gen Miene im Begriffe war, seinen Platz zu verlassen.
Ein anderer Hofmann, der wackere Lord Willoughby,las, wie er glaubte, im Gesichte der Königin Etwas, wasihm wie Mitleid über Ralcigh's wirklichen oder scheinbarenKummer aussah.
„Es schickt sich nicht für uns ältere Hoflcute, den jünge-ren den Sonnenschein vorzuenthaltcn; mit Ihrer Majestät Er-laubniß will ich daher auf eine Stunde dem, was Euren Un-terthanen das Theuerste ist, dem Glücke Eurer königlichen Näheentsagen und mir die Büßung auferlegen, im Sternenlicht zuwandeln, indem ich die Glorie von Dianens eigenen Strah-len auf eine Zcitlang verlasse. Ich will mich auf das Boot zu
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