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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
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telbar ihre Person begleitete. Die Gardisten, die größtenund schönsten Männer, weiche England hervorbrachte, bilde-ten mit ihren Hellebarden einen freien Gang von dem Schloß-thore bis zum Flusse, und Alle schienen die Königin zu er-warten, obgleich cs noch früh am Tage war.

»Meiner Treu! Dies bedeutet uns nichts Gutes," sagteBlonnt; »es muß eine gefährliche Veranlassung sein, die IhreMajestät so früh in Bewegung setzt. Nach meiner Ansichtwäre es am Besten, wir kehrten um und sagten dem Grafen,was wir gesehen haben."

Dem Grafen sagen, was wir gesehen haben?" sagteWalter,und was haben wir denn gesehen, als ein Bootund Männer mit scdarlachrothen Wämmsern und Hellebardenin ihren Händen? Laßt uns diesen Auftrag ansführcn undihm sagen, was die Königin darauf erwidert hat."

Mit diesen Worten ließ er das Boot an einen Landungs-platz rudern, in einiger Entfernung von dem, woran die kö-nigliche Barke lag; denn es würde nicht schicklich gewesensein, in dem Augenblicke dort zu landen. Dann sprang eran's Ufer, während ihm sein vorsichtiger und schüchternerGefährte Blonnt mit Widerstreben folgte. Als sie sich demThvre des Palastes näherten, sagte ihnen einer von den Thür-stchern, sie könnten jetzt nicht eintretcn, weil die Königin imBegriff sei, heranszukommen. Die Cavaliere nannten denNamen des Grafen von Snsscx, doch übte derselbe keinenZauber auf den Beamten aus; er erwiderte, er werde seineStelle verlieren, wenn er nur im Geringsten den erhaltenenBefehlen zuwider handeln werde.

»Ich sagte Dir das vorher, lieber Walter," sagte Blonnt,laß uns wieder in's Boot steigen und znrückkchren."