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„Nicht, so langeJrland und die Niederlande Krieg haben,"sagte der Jüngling crröthend, „und so lange noch das MeerPfadlose Wogen hat- Der reiche Westen hat Länder, wovonman sich nicht träumen läßt und Britannien besitzt kühne Her-zen, die sich hinauswagcn, um dieselben aufznsnchcn- — Lebtwohl auf eine Zeitlang, meine Herren, ich gehe in den Hof,um nach den Schildwachen zu sehen."
„Wahrhaftig, der Bursche hat Quecksilber in den Adern,"sagte Blount zu Markham.
„Er hat das im Gehirn und im Blute, was ihn wederheben noch zu Grunde richten wird," sagte Markham. „Dochdarin, daß er Herrn Masters die Thüre verschloß, hat er un-serem Herrn einen kühnen und heilsamen Dienst geleistet,denn Tressllian's Begleiter hat immer behauptet, daß es demGrafen den Tod bringen müsse, wenn man ihn wecken wolle,und Masters würde selbst die Siebenschläfer wecken, wenn erglaubte, daß sie nicht nach den regelmäßigen Verordnungender Arzneiknnst schliefen."
Der Morgen war schon weit vorgerückt, als Tressllian,ermüdet und überwacht, mit der frohen Botschaft in die Halletrat, daß der Graf von selber erwacht sei, seine innern Schmer-zen sehr gelindert fühle, freundlich spreche und mit einer Leb-haftigkeit um sich blicke, die eine sehr günstige Veränderungin seinem Befinden verkündige. Tressllian überbrachte zugleichden Befehl, daß einer oder zwei von den Cavaliere» sich aufsein Zimmer begeben sollten, um über die Vorgänge in dervergangenen Nacht zu berichten und die Wächter im Zimmerdes Grafen abzulösen.
Als man dem Grafen von Sussex von der Botschaft derKönigin sagte, lächelte er anfangs über die Abweisung des Arztesdurch seinen eifrigen jungen Anhänger, besann sich aber sogleich