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bald sic den Laden verlassen hatten, wendete er sich mit denWorten an Tressilian: „Ich bitte um Verzeihung, mein Herr,doch ohne sein Werkzeug kann kein Künstler arbeiten. Ichmuß nothwcndig zn diesem Aoglan gehen und verspreche Euch,wenn cs Euch länger aufhält, als Eure Zeit zn erlaubenscheint, so werdet Ihr durch den Gebrauch, den ich von die-sem seltenen Heilmittel mache, reichlich dafür belohnt sein.Erlaubt mir, daß ich vorangchc, denn wir müssen jetzt diebreite Straße verlassen und werden schneller an Ort undStelle sein, wenn ich Euch den Weg zeige."
Tressilian gab seine Einwilligung und folgte dem Schmiedin eine Gasse, welche sich links zum Flusse hinunter wendete.Sein Führer ging sehr rasch und mit genauer Kenntniß derStadt durch ein Labyrinth von Nebenstraßen, Hofen und Durch-gängen, bis Wayland endlich in der Mitte eines sehr engenGäßchens stehen blieb, dessen Ende einen Blick auf die Themsegewährte, auf deren Oberfläche sich die Masten von zweiLichterschiffen zeigten, welche die Fluth erwarteten. Der Laden,vor dem er still stand, hatte keine Glasfenster, wie heutigen Ta-ges gewöhnlich ist — nur ein armseliger Schirm von Leinwandumgab eine Bude, wie sie gegenwärtig die Schuhflicker haben,und welche vorn offen war, etwa nach der Weise der heutigenLondoner Fischbuden. Ein kleiner alter Mann mit weibischem,keineswegs jüdischem Gesichte, mit glattem Haar und ohneBart erschien und fragte Wayland mit vieler Höflichkeit, wasihm gefällig sei? Der Jude hatte nicht sobald den Namendes Heilmittels gehört, als er erstaunt zurückfuhr und aus-rief: „Und was wollt Ihr, werthcr Herr, mit diesem Mittel,welches in den vierzig Jahren, die ich hier als Chemiker zu-brachte, noch nie von mir verlangt worden ist?"
»Auf diese Frage zu antworten liegt nicht in meinem